Ich habe bei uns in der Firma ein Institut eingeführt, dass dafür sorgen soll, dass die anderen Entwickler Unterbrechungsfrei arbeiten können. Ich präsentiere euch: Den Springer
Ein Springer (auch “der Springer”) ist eine Person, die sich um Aufgaben kümmert, dessen Arbeitsaufwand unter 1 Stunde liegt und akut dringend ist. Der Springer wird dabei meist aus dem Team durch ein visuelles Merkmal erkennbar und wechselt in einem festgelegtem Turnus innerhalb des IT Teams
Wir haben im Team gemerkt, dass unsere Arbeit immer wieder unterbrochen wurde. Anfragen für Statistiken, Auswertungen von Logdateien, Fehlersuche, kleine Hilfestellungen. In der Regel stand dann jemand bei der IT im Türrahmen, guckte erstmal mit großen Kuhaugen umher, bis jemand aus der IT Mitleid bekommen hat und fragt, was den sei. Diese Person war dann auch zumeist das arme Schwein, dass die Aufgabe erledigen musste. Manchmal wurde je nach Aufgabenbereich aber auch weiterdeligiert und es wurden gleich zwei Personen unterbrochen.
Was ist jetzt anders? Der Springer ist deutlich erkennbar, z.B. durch eine Leuchtweste, die jeder im Auto haben sollte. Somit weiß jeder ausserhalb der IT, wenn er ansprechen muss, wenn er im Tührramen steht. Die Situation wurde also bereits für beide Parteien entspannt. Der Springer nimmt die Aufgabe an, unterbricht seine aktuelle Arbeit und kümmert sich um das Problem. Wichtig ist dabei, dass der Springer nicht delegieren sondern Teamkollegen nur um Hilfe fragen darf. So wird sichergestellt, dass nach einer gewissen Zeit jeder im Team die kleinen Aufgaben alleine meistern und ohne Hilfe aus dem Team arbeiten kann. Ein schöne Methode zur Verbreitung der Wissensbasis über die Software.
Das Resultat werde ich in Kürze ebenfalls vorstellen!
Dies war der erste Teil aus der Serie: Coding im Tunnel
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