Ich habe vor ein paar Tagen bereits davon geschrieben, dass wir bei uns in der Firma einen Funktion “den Springer” eingeführt haben. Dieser sollte sich darum kümmern, dass andere Teammitglieder vollständig Störungsfrei arbeiten konnten. Schnell zeigten sich die Stärken und Schwächen des Prinzips
Die Schwächen:
Allen vorran gibt es hier Probleme mit Leuten, die ihre Aufgaben grundsätzlich als unberechenbar hoch priorisiert sehen. Diese sehen die Funktion des Springers als lästige Instanz, die doch nur eingeführt wurde um die für technische versierte Leute “dummen” Fragen zu filtern. Also gehen sie direkt zu den Personen, die sie als richtige Ansprechperson sehen und sprechen ihre Aufgabe/Problem durch. Da es sich hierbei meist um einen Vorgesetzten handelt, zögern viele mit der eigentlich korrekten Antwort: “Bitte wende dich an den Springer”. Hier ist der Teamleiter gefragt, der seinen Leuten regelmässig klar machen muss, dass ein “Nein” durchaus auch gefordert ist.
Die Stärken:
Ein unübertreffbarer Vorteil ist die Wissensverteilung der Software über das gesamte Team. Nie zuvor haben sie so viele Bereiche des Systems kennen lernen und sich aus ihrer Wohlfühlecke entfernen müssen als in der Funktion des Springers. Innerhalb von wenigen Wochen wussten viele deutlich mehr von der Software. Dieser Umstand wirkte sich auch Abseits der Springertätigkeiten ebenfalls positiv aus. Es wurden weniger Fragen in die Runde gestellt, man fühlte sich einfach sicherer im Umgang mit der bestehenden Code.
Alle anderen Dinge sind teilweise vom Team abhängig, dass mit der IT zusammen arbeiten darf. Macht hier eure eigenen Erfahrungen
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